Das Streckennetz |
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Am 1. Juni 1995 übernahm die am 21. Dezember 1994 neu gegründete Usedomer
Bäderbahn GmbH (UBB), eine 100 %ige Tochter der DB AG mit
den Nebenbahnen Seebad Ahlbeck - Zinnowitz - Wolgaster Fähre
und Zinnowitz - Peenemünde das 54 km lange Streckennetz. 1994 begann die Oberbauerneuerung, so dass die Höchstgeschwindigkeit von bisher 60 km/h (50 km/h auf dem Abschnitt Zinnowitz-Peenemünde Dorf) abschnittsweise auf 80 km/h erhöht werden konnte. 1995 erfolgte die Sanierung des Abschnittes Koserow - Kölpinsee und es begannen die Arbeiten zur Sanierung der Strecke Zinnowitz - Peenemünde Dorf. 1996 wurde der Abschnitt Bansin Seebad - Seebad Ahlbeck einschließlich Stellwerk Heringsdorf saniert 1997 folgte die Sanierung der
Strecke Zinnowitz - Zempin, die Fertigstellung der Peenemünder Trasse, die
Reaktivierung des Streckengleises von Seebad Ahlbeck zum neuen
Endhaltepunkt
Ahlbeck Grenze |
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1998 erfolgten die Wiederinbetriebnahme der Station Trassenheide mit Umbau zum Bahnhof (Kreuzungsgleis, zweiter Bahnsteig) und die Sanierung weiterer Oberbau-abschnitte. 1999 wurde der Kreuzungsbahnhof Koserow wiedererrichtet, weshalb die
Signaltechnik, Telekomanlagen sowie der Oberbau umfassend erneuert
worden sind.
2000 erfolgte
die Wiederanbindung an das Festlandnetz nach 55 Jahren zum Fahrplanwechsel
im Sommer über die bereits fertig gestellte kombinierte Straßen-
und Eisenbahnbrücke in Wolgast (Peenebrücke). |
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Des Weiteren wurden, wie auch in den Folgejahren 2001 - 2003 Oberbauinstandsetzungsmaßnahmen am Streckennetz durchgeführt. 2001 erhielten die Bahnhöfe Zempin und Ückeritz neue Signaltechnik und Telekomanlagen.
Wenn bis Ende 2004 die Sanierung der Strecke Wolgast - Züssow nach dem Vorbild der Strecken auf der Insel abgeschlossen ist und alle Bahnübergänge technisch gesichert sind, ist baulich eine Streckenhöchstgeschwindigkeit von 100 km/h möglich. |
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Die UBB führt auf der Infrastruktur zwischen Züssow und Ahlbeck - Grenze ausschließlich Schienenpersonennahverkehr als Eisenbahnverkehrsunternehmen durch. Da die UBB gleichzeitig Eigentümer und Betreiber der Eisenbahn-infrastruktur ist, steht das Streckennetz auch für andere Verkehrsunternehmen für den Güter- und Fernverkehr zur Verfügung. Große Planungs- und Bauleistungen in einer kurzen Zeitspanne, unter hohem technischen Aufwand aller beteiligten Firmen erbracht, ermöglichen heute den Einsatz moderner, komfortabler Triebwagen auf einer nahezu vollständig sanierten Strecke. |
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Seit Herbst 2002 fährt die UBB im Rahmen des Projektes „Vorpommernbahn“ über Greifswald und Stralsund bis nach Barth. Die UBB verbindet so die Insel Usedom mit dem Festland und den Städten Stralsund, Greifswald, Wolgast und in Perspektive auch Swinemünde, so dass sie Vorpommern von Usedom bis zum Darß erschließt. Dabei wurde die Eisenbahninfrastruktur zwischen Velgast und Barth von der UBB von der DB Netz AG erworben. Erste Teilabschnitte zwischen Kenz und Barth sowie das Bahnhofsgleis in Barth wurden 2003 bis 2004 bereits saniert. Über das bisher Erreichte hinaus ist die UBB weiterhin bestrebt ihr Bedienungsgebiet zu erweitern. |
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